Blutzuckermessgerät Glucomen ready

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2014-04-30 09.00.20Am 25.04.14 kam ein Paket von der Berlin-Chemie AG an. Darin befand sich das Blutzuckermessgerät Glucomen Ready mit einem Päckchen Lancets (die Piekser) und eine „Kartusche“ Teststreifen.

Eine Freundin, die zu Besuch war, und selbst Blutzuckermessgeräte nutzen muss, war angetan davon, wie „fancy“ das Gerät ist. Und ich, als unerfahrener Nutzer, fand es auch direkt sehr schick.

Positiv fällt auf jeden Fall gleich auf, dass die Schutzhülle fester Bestandteil des Geräts ist  und nicht für Benutzung abgenommen werden muss.

Um die Kasette mit den Teststreifen in das Gerät einzlegen, muss man die Schutzhülle allerdings abnehmen. Dafür betätigt man auf der Rückseite zwei Schiebregler, die die Blockade, welche das Abrutschen bei normaler Nutzung verhindern, aufheben. Dann kann man die Hülle ganz einfach vom Gerät abziehen und das Kassettenfach an der Unterseite öffnen. Nach dem (so einfachen) Einlegen der Kassette. stülpt man die Hülle wieder über das Gerät. Um mit dem Messen zu beginnen, muss man jetzt nur noch die Lancette einstecken. Dafür entnimmt man den Halter auf der Linken Seite komplett aus dem Gerät und steckt die Lanzette komplett hinein, sodass sie mit der Schutzkappe auf der anderen Seite wieder rauskommt. Dann setzt man den Halter wieder in das Gerät (man kann dabei auch noch durch Drehen die Stichtiefe festlegen) und entfernt danach von außen die Schutzkappe (drehen! nicht knicken!). Und schon kanns losgehen!

Zum Aktivieren des Geräts zieht man den unteren Teil der Schutzkappe fest herunter, bis es leicht klackt. Dann kommt an der linken Seite ein Teststreifen hervor und die Lanzette ist aktiviert. Nun hält man den Finger an die Öffnung der Lanzettenhalterung und drückt auf den Auslöseknopf. Daraufhin schießt die Lanzette nach vorne und piekst in den Finger. Der Bluttropfen, der austritt, muss nun auf die Spitze (nicht obendrauf oder drunter – sondern direkt ganz vorne) des Teststreifens aufgebracht werden. Wenn genug Blut für die Testung vorhanden ist (sichtbar am Testpunkt in der Mitte des Streifens), erscheint nach 5 Sekunden – das Gerät zählt auf dem Display runter – das Messergebnis. Wenn zu wenig Blut vorhanden war, erscheint ein Error-Zeichen. Das Testergebnis scheint auch recht genau zu sein. Wenn man mehrfach misst, variiert es maximal um „1“. Und wenn jemand anderes zwischendurch misst, erscheint ein komplett anderes Ergebnis. Das ist leider der einzige Vergleich, den ich nutzen kann – mir reicht das aber.

Laut Anleitung soll man die Lanzetten (Piekser) übrigens nach jeder Benutzung wechseln. Das finde ich persönlich etwas übertrieben (und sicher auch teuer), aber man merkt schon, wie das Pieksen jedesmal ein bissel schmerzhafter wird, wenn man die Lanzette nicht wechselt, da sich die Spitze immer mehr verbiegt. Wenn man zu lange mit dem Wechsel wartet, riskiert man deshalb eventuell auch Entzündungen durch ausgefranste „Wunden“. Nach spätestens zwei Tagen erscheint mir deshalb ein Tausch sinnvoll.

Der Wechsel der Lanzette ist recht einfach, auch wenn mich stört, dass man etwas rumfummeln muss, um den Halter an der oberen Schutzhüllenkappe vorbeizubringen. Es wäre schöner, wenn sich diese 1mm mehr nach oben schieben ließe, ohne sie ganz abnehmen zu müssen.

Schön ist, dass die Schutzhülle wirklich zubleibt, wenn man sie in der Handtasche transportiert. Man aktiviert das Gerät deshalb auch nicht versehentlich.

Die Kurzanleitung des Gerätes finden ich noch etwas verbesserungswürdig. So ist einem als unerfahrener Nutzer z.B. auch mit Anleitung nicht ganz klar, wo der Bluttropfen auf den Teststreifen soll. Erst durch Probieren haben wir rausgefunden, dass dieser auf die Spitze aufgetragen werden muss und sich dann innen in den Streifen zieht. Und auch beim sonstigen Einstellen, war die Anleitung nicht immer eine Hilfe. Man muss halt selbst ein bissel rumprobieren, bis man alles richtig eingestellt und verstanden hat – danach ist die Bedienung aber wirklich einfach.

Alles in allem bietet einem dieses Gerät einem sehr komfortable die Möglichkeit, seinen Blutzuckerspiegel auch unterwegs regelmäßig zu testen und abzuspeichern.

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