Kategorie: Alle Testberichte

Purina One Katzennahrung

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2014-05-03 16.54.56Eher als Snack geeignet

Wir (Tiger, Lilly und ich) wurden als Tester für das Katzenfutter von Purina One ausgewählt. Gestern kam das Paket mit den kostenfreien Produkten an. Und es war – besonders zu Tigers Freude – als zusätzliches Geschenk ein Katzenzelt mit dabei.

Jeder der mich ein bisschen kennt, weiß, wie kritisch ich bei Tiernahrung bin. Und ich muss sagen, dass die uneindeutige Inhaltsangabe des Nassfutters mich bisher auch nicht wirklich überzeugt hat. Gute Katzennahrung soll mindestens zu 2/3 aus Fleisch – nicht tierische Nebenerzeugnisse! – bestehen. Bei diesem Futter sind Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse allerdings zusammengefasst und es wird keine Menge dafür angegeben, sondern lediglich, dass darin 4% einer gewissen Fleischsorte enthalten sind. Das würde mich auf jeden Fall schonmal davon abhalten, dieses Futter hauptsächlich zu verfüttern!
Geschmacklich habe ich den Test dann meinen beiden Miezen überlassen – und die fanden das Futter anscheinend super lecker (erinnert mich an Kinder und Fastfood ;-)). Ab und an als Leckerli zwischendurch wirds das Zeug bei uns also wahrscheinlich geben – aber nur, um den Katzelis eine Freude zu machen! :-)

Bosch MES3000 Entsafter

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Einfache Reinigung, gute Ergebnisse
Durch Zufall bin ich vor Kurzem zeitgleich in den Besitz von folgenden zwei Entsaftern gekommen.

Bosch MES3000 Entsafter
Gastroback Design Juicer Pro 40126

Hier ein Vergleich der beiden Geräte mit Ihren Vor- und Nachteilen:

Das Design des Bosch-Geräts gefällt mir besser. Auch wenn die beiden Geräte größentechnisch sehr ähnlich sind, wirkt der Bosch durch sein Design wesentlich zierlicher und eleganter. Der Gatroback ist dennoch relativ schick und wirkt sehr stabil!

Die Verarbeitung ist bei beiden Geräten tadellos. Allerdings gefällt mir die Klippfunktion zur Befestigung des Deckels durch die zwei länglichen Metallbügel beim Boschgerät besser, da diese sich ganz leicht befestigen und lösen lassen und den Deckel dennoch bombenfest halten. Beim Gastroback hat man Angst, wenn man den großen Bügel über den Deckel zieht, dass man diesen durch den extremen Druck zerstören könnte. Man braucht auf jeden Fall viel Kraft. Danach hält es aber ebenso bombenfest.

Das Zusammenbauen des Boschgeräts finde ich intuitiver – besonders das Einstecken des Siebs funktioniert immer auf Anhieb, beim Gastroback muss man die richtige Position finden. Beide sind aber innerhalb kürzester Zeit zusammengesteckt.

Die Entsaftungsleistung ist bei beiden ausgezeichnet. Man hat innerhalb von ein paar Minuten (inkl allem – auch schneiden oder schälen) einen Liter Saft produziert. Bei mir brauchte der Bosch auch keine Ruhepause. :-) Der Gastroback erzeugt aber subjektiv empfunden mehr trüben Schaum auf dem Getränk – das kann aber auch am Obst gelegen haben.

Der Tresterbehälter ist bei beiden sehr groß, aber es landen bei beiden fast alle Reste im Deckel (durch die Schleuderkraft). Bei einem Liter Saft ist nicht mal ein Zehntel des Tresterbehälters gefüllt, aber man kann kaum noch durch die durchsichtigen Deckel schauen, weil diese komplett zu mit Stückchen sind.

Die Reinigung ist bei beiden recht einfach. Zuerst muss man alles auseinander nehmen. Das dauert nur wenige Sekunden. Dann muss man die Raspelstücke (Matschepampe) aus Deckel und Tresterbehälter holen – am einfachsten geht das mit der Hand. Die Raspel kann man optional auch noch weiterverwenden oder wegschmeißen. Das Sieb sollte bei beiden mit der beiliegenden Bürste bzw einer Spülbürste gereinigt werden, da die Spülmaschine es nicht schafft die Fasern zu lösen. Beim Gastroback dauert das etwas länger – das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass das Sieb feiner und weicher ist. Bei beiden Geräte sind sowohl die abnehmbaren Kunststoffteile – außer der Stempel – wie auch die Siebe spülmaschinengeeignet. Ich habe das beim Bosch getestet (bis 50°C) und es hat sich nichts verformt.

Beide Geräte sind meiner Meinung nach empfehlenswert. Verbesserungswürdig wäre die Aufnahme der Reste im Tresterbehälter und die Beschränkung der Einführung des Stempels. Ein bisschen besser hat mir auf jeden Fall am Ende der Bosch-Entsafter gefallen, weshalb ich diesen auch behalten werde.

Cloer 4951 Wasserkocher Touch

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Auf der Suche nach dem perfekten Wasserkocher, bin ich auf dieses Modell gestoßen, welches wirklich all meine Anforderungen erfüllt und zusätzlich auch noch eine coole Touchfunktion besitzt. Hier in Kurzversion meine PROs und CONs:

PROs
Der Innenraum ist aus Edelstahl – dadurch hat man keine unangenehmen Plastikausdünstungen im Wasser.
Er hat eine klar ablesbare Füllmengenanzeige und fasst bis zu 1,7 Liter.
Der Ausguss ermöglicht ein präzises Ausgießen.
Man kann die Wassertemperatur in 10°C-Schritten von 40 – 100°C vorwählen. Das ist z.B. perfekt, wenn man Milch oder Brei für ein Baby anrühren möchte (natürlich mit vorher abgekochtem Wasser). Andere Wasserkocher sind meist nur für Teetrinker konzipiert (ab 80°C)
Er kann das Wasser über einen gewissen Zeitraum in der vordefinierten Temperatur warmhalten.
Die Touchfunktion ist zwar nicht unbedingt nötig, sieht aber sehr schick aus und funktioniert einwandfrei.
Die Deckelöffnung ist groß genug, um den Wasserkocher problemlos von innen reinigen zu können.

CONs
Der Wasserkocher wird außen recht heiß – da hätte ich mir eine etwas bessere Isolierung gewünscht. Allerdings ist das bei allen Wasserkochern, die ich bisher hatte, so!
Bei strahlendem Sonnenschein (er steht bei uns am Fenster) kann man die Beleuchtung des Touchfelds nur schwer vom unbeleuchtetem Teil unterscheiden.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem Wasserkocher und würde ihn mir immer wieder anschaffen!

UHU ReNATURE / Vielzweckkleber / Alleskleber

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2014-04-30 18.36.29Umweltverträgliches und nachhaltiges Kleben
Diese Woche kam mein Päckchen mit den kostenfreien Testprodukten von Uhu an. Darin befanden sich der bekannte Uhu Alleskleber (in Tube und Flasche), der Vielzweckkleber und der neue UHU Stic ReNATURE. Die nächsten Wochen werde ich also ein bissel Basteln! Besonders gespannt bin ich dabei auf die Qualität des neuen Stics, denn dieser ist aufgrund folgender Eigenschaften eine umweltfreundliche Alternative zu den bisherigen Klebern:

  • Behälter aus 58% nachwachsenden Rohstoffen (Bio-Kunststoff aus Zuckerrohr). Dadurch werden im Vergleich zum „normalen“ Stick fossile Ressourcen eingespart und die CO2-Emissionen reduziert. Außerdem ist er 100% recyclebar. (Ich bin kurz davor, ihn in einen Blumentopf zu stecken, um zu gucken, was passiert :-))
  • Die Klebemasse ist zu 70% aus naturbasierten Rohstoffen (und natürlich uhutypisch lösungsmittelfrei).

Ich finde es toll, dass Uhu mit diesem neuen Klebestift einen weiteren Schritt in Richtung Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit geht. Dafür wurden sie auch mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet! Und das bekommen nur Produkte, die außer den strengen Umweltkriterien auch noch weitere Anforderungen bezüglich Qualität und Gebrauchstauglichkeit erfüllen. Das lässt doch darauf hoffen, dass dieser Stic nicht nur umweltfreundlich, sondern tatsächlich auch nutzbar ist! :-)

Somit kann also nun das Kleben mit gutem Gewissen beginnen! :-)

05.05.14
Bisher habe ich einen Kubus aus Visitenkarten gebaut. Nicht sehr einfallsreich, ich weiß, aber irgendwie sind die Tage grad immer so schnell rum… Der Katze hat der Kubus zumindest zum Spielen gefallen und er hat keinen Schaden davongetragen! Super Kleber, würde ich sagen! :-)

Meine Schwester hat mir aber viele Anregungen für Bastelprojekte geschickt… Und wenn ich dann mal Zeit hab, mach ich noch irgendwas Cooles!

Aufgefallen ist mir auf jeden Fall bisher Folgendes:

  1. Der Stic riecht kaum noch, wie ich das von UHU-Stics gewohnt bin – der Geruch ist neutral und angenehm!
  2. Für größere Papierflächen ist der Stic perfekt geeignet (da verläuft auch nix), für kleinere verwende ich lieber Tube oder Flasche.
  3. Die Klebekraft ist bei allen drei Klebersorten auf Papier und Pappe hervorragend! Der Stic ReNATURE hat also klebemäßig die gleiche Qualität, wie ich es von UHU gewohnt bin. Ich meine, durch ihn geklebte Pappe übersteht einen Katzenangriff – was will man mehr?

Da der Stic klebemäßig überzeugt und ich ohnehin derzeit ein bissel „ökomäßig“ bin, ist dieser Stic für mich eine echte Alternative zu anderen Klebestiften!

Lorenz Clubs Kürbiskern Cracker

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2014-04-29 17.17.37Mjamm, sind die lecker!
Zufällig bin ich diese Woche am Lorenz Lagerverkauf (Neu-Isenburg, Ecke Gutenbergstraße) vorbeigekommen und war ganz überrascht, wie viele Produkte es gibt, die man aus dem normalen Einzelhandel gar nicht kennt.

Da ich Kürbiskerne liebe und auch bei Crackern zugreife, habe ich mir gleich drei Pack dieser Cracker eingepackt. Ich war so interessiert, dass ich sie direkt im Auto geöffnet und genascht habe.

Und… sie sind einfach superlecker! :-) Die Cracker sind total luftig und knackig und die Kerne oben sind von der „Dosierung“ her perfekt gewählt, sodass der Cracker leicht kürbiskernig schmeckt, ohne dass es übertrieben ist. Mjamm! Wer Cracker und Kürbiskerne mag, wird diesen Snack lieben!!!

Asus Transformer Prime – TF201

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Fast perfekte Notebook-Tabet-Kombination

26.08.2013: Ursprünglich hatte ich mich für das TF300T entschieden, da es das neuere Modell sein sollte, auch wenn es von den Daten (Prozessor usw) etwas schlechter ist. Dieses (TF300T) hatte ich nun ein dreiviertel Jahr im Gebrauch und war auch recht zufrieden.Problematisch war, dass das Display des TF300T in hellen Räumen doch zu dunkel ist und ich oft Probleme mit dem Akku hatte. Aus diesem Grund wollte ich dem TF201 eine Chance geben und bin nach drei Wochen Nutzung absolut begeistert.

 

Das Display ist super hell und perfekt fürs Arbeiten und Spielen auch im Hellen geeignet. Leider ist es recht spiegelnd und Fingerabdruck anfällig. Dagegen gibt es bei Amazon aber für unter 10€ antireflektierende Folien. Für die Helligkeit gibt es die Indoor- und Outdoor (IPS+) Vorwahl im Schnellmenü – sodass es dann auch Abends nicht automatisch zu hell ist, wenn man IPS- abwählt. Das Display wirkt außerdem super scharf und hat satte Farben.

Bisher hatte ich in unserer 50qm Wohnung (Altbau, dicke Wände)) keine Wlan-Probleme. Ich hab aber oft einen Balken weniger als mit meinem Smartphone (HTC One X), was für mich aber absolut okay ist.

GPS-Empfang hatte ich in der Wohnung (auch am Fenster) leider keinen – ich habe aber bisher, außer um das jetzt für euch zu testen, noch nie GPS auf dem Tablet gebraucht (auch nicht bei meinen alten Tablets :-)) Asus sendet einem, wenn man das Tablet registriet zudem einen kostenfreien Dongle zu, der ansteckbar ist. Das geht aber nur, wenn das Tablet vorher noch nicht registriert wurde. Bei mir hat der Verkäufer mir den Dongle direkt zugeschickt – leider war dieser defekt (setzt den Touchsreen beim Anstecken außer Gefecht) und ich konnte es deshalb noch nicht testen.

Das Tablet reagiert sehr zügig auf alle Eingaben und läuft meines Erachtens insgesamt sehr flüssig. Den standardmäßigen Browser finde ich aber recht träge.

Optisch sowie haptisch ist das Gerät der Hammer. Es ist leicht und zierlich und liegt toll in der Hand. Das Aluminium fühlt sich hochwertig an und sieht einfach toll aus – ich hab mich direkt verliebt. Optisch steht es eindeutig zwei Stufen über dem „Nachfolger“ TF300T.

Die Tastatur ist perfekt für diese Größe. Alle Tasten sind ausreichend groß, reagieren schnell auf die Eingaben und haben einen guten Druckpunkt.

Der Akku hält was er verspricht. Bei normaler Nutzung übersteht man mit den beiden Akkus (Tablet + Tastatur) locker mal ein Wochenende. Schön ist, dass man durch den Akku in der Tastatur das Tablet sozusagen kabelfrei aufladen kann. Man kann diesen nämlich auch ohne Tablet aufladen und wenn man ihn danach ans Tablet anschließt, lädt er mit seiner Ladung das Tablet auf. Ans Kabel muss das Tablet also eigentlich nie und kann dadurch immer mobil genutzt werden.

30.04.14
Nachdem der Browser immer langsamer wurde und nur durch regelmäßiges Cache löschen und ab und an Zurücksetzen des Tablets noch brauchbar war (auch Alternativ-Browser) haben wir – mit dem Wissen auf 1,5 Jahre Garantie zu verzichten – nun zum Cyanogen Mod gewechselt. Seitdem sind mein Tablet und ich wieder Freunde, auch wenn es ab und an hakt und damit nach einem Neustart verlangt. Dennoch ist es für mich derzeit noch das beste Tablet auf dem Markt (sofern jemand im Umkreis fähig ist ein alternatives Betriebssystem aufzuspielen) – alle Alterativen bieten eine zu geringe Displayhelligket oder sind mir zu dick. Lediglich das TF700T oder 701T kämen in Frage, aber die Amazonbewertungen halten mich ab, ein Risiko einzugehen.

Sugaring – Haarentfernung mit Zuckerpaste

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Man benötigt für die Paste
100g Wasser
100g Zitronensaft
800g Zucker
mikrowellengeeignete Schüssel mit Deckel (zum Erwärmen und zur Aufbewahrung)

Man benötigt für die Anwendung
Die selbst hergestellte Zuckerpaste
ein paar Stoffstücke (nicht elastisch, z.B. Küchenhandtücher)
Einen Waschlappen
Babypuder (!!!)

2014-04-05 17.19.30

Zuckerpaste herstellen
Wasser, Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren köcheln, bis die Flüssigkeit karamellfarben wird. Bei zu vielen Bläschen immer mal wieder von der Kochplatte runternehmen und die Bläschenrausrühren.

Die fertige Flüssigkeit in das mikrowellengeeignete Gefäß schütten und kalt stellen. Beim Erkalten wird die Paste zähflüssig bis hart. ACHTUNG:  Auch wenn die obere Schicht schon kalt ist, kann es in den unteren Schichten noch extrem heiß sein – deswegen unbedingt vor der Verwendung mehrfach rumrühren und die Temperatur testen.

Anwendung
Die zu enthaarende Stelle mit dem nassen Waschlappen säubern und danach trocken tupfen. Die Stelle ordentlich mit Babypuder einstäuben und dieses wieder abklopfen, sodass nur noch eine minimal mehlige Schicht auf der Haut ist (damit es nicht so ziept beim Enthaaren). Dann die lauwarme inzwischen ziemlich feste Zuckerpaste GEGEN die Wuchsrichtung der Haare auf diese Stelle streichen. Mehrfach drüber streichen, damit alle Haare von der Paste umschlossen sind. Dann den Stoff fest auf die Paste drücken und mit einem Ruck IN Wuchsrichtung der Haare abziehen / abreißen.

An weicheren Hautstellen empfiehlt es sich, die Haut straff zu halten beim Abziehen des Stoffes – dadurch werden die Schmerzen reduziert und es fallen mehr Haare der Zuckerpaste zum Opfer.

Wichtig: Bei unserem Selbstversuch hat es super geklappt – ich übernehme aber keine Garantie für andere, die das nach unserer Anleitung ausprobieren möchten. P.s.: Auch wenn es weniger schmerzt als Epilieren, sollte man trotzdem nicht zu empfindlich sein! ;-)

Anmerkung: Leider bleiben hartnäckig immer ein paar Haare zurück, die man mit der Pinzette auszupfen muss – ob das bei gekaufter Paste auch so ist, weiß ich nicht, deshalb ziehe ich nur einen Stern ab.

Blutzuckermessgerät Glucomen ready

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2014-04-30 09.00.20Am 25.04.14 kam ein Paket von der Berlin-Chemie AG an. Darin befand sich das Blutzuckermessgerät Glucomen Ready mit einem Päckchen Lancets (die Piekser) und eine „Kartusche“ Teststreifen.

Eine Freundin, die zu Besuch war, und selbst Blutzuckermessgeräte nutzen muss, war angetan davon, wie „fancy“ das Gerät ist. Und ich, als unerfahrener Nutzer, fand es auch direkt sehr schick.

Positiv fällt auf jeden Fall gleich auf, dass die Schutzhülle fester Bestandteil des Geräts ist  und nicht für Benutzung abgenommen werden muss.

Um die Kasette mit den Teststreifen in das Gerät einzlegen, muss man die Schutzhülle allerdings abnehmen. Dafür betätigt man auf der Rückseite zwei Schiebregler, die die Blockade, welche das Abrutschen bei normaler Nutzung verhindern, aufheben. Dann kann man die Hülle ganz einfach vom Gerät abziehen und das Kassettenfach an der Unterseite öffnen. Nach dem (so einfachen) Einlegen der Kassette. stülpt man die Hülle wieder über das Gerät. Um mit dem Messen zu beginnen, muss man jetzt nur noch die Lancette einstecken. Dafür entnimmt man den Halter auf der Linken Seite komplett aus dem Gerät und steckt die Lanzette komplett hinein, sodass sie mit der Schutzkappe auf der anderen Seite wieder rauskommt. Dann setzt man den Halter wieder in das Gerät (man kann dabei auch noch durch Drehen die Stichtiefe festlegen) und entfernt danach von außen die Schutzkappe (drehen! nicht knicken!). Und schon kanns losgehen!

Zum Aktivieren des Geräts zieht man den unteren Teil der Schutzkappe fest herunter, bis es leicht klackt. Dann kommt an der linken Seite ein Teststreifen hervor und die Lanzette ist aktiviert. Nun hält man den Finger an die Öffnung der Lanzettenhalterung und drückt auf den Auslöseknopf. Daraufhin schießt die Lanzette nach vorne und piekst in den Finger. Der Bluttropfen, der austritt, muss nun auf die Spitze (nicht obendrauf oder drunter – sondern direkt ganz vorne) des Teststreifens aufgebracht werden. Wenn genug Blut für die Testung vorhanden ist (sichtbar am Testpunkt in der Mitte des Streifens), erscheint nach 5 Sekunden – das Gerät zählt auf dem Display runter – das Messergebnis. Wenn zu wenig Blut vorhanden war, erscheint ein Error-Zeichen. Das Testergebnis scheint auch recht genau zu sein. Wenn man mehrfach misst, variiert es maximal um „1“. Und wenn jemand anderes zwischendurch misst, erscheint ein komplett anderes Ergebnis. Das ist leider der einzige Vergleich, den ich nutzen kann – mir reicht das aber.

Laut Anleitung soll man die Lanzetten (Piekser) übrigens nach jeder Benutzung wechseln. Das finde ich persönlich etwas übertrieben (und sicher auch teuer), aber man merkt schon, wie das Pieksen jedesmal ein bissel schmerzhafter wird, wenn man die Lanzette nicht wechselt, da sich die Spitze immer mehr verbiegt. Wenn man zu lange mit dem Wechsel wartet, riskiert man deshalb eventuell auch Entzündungen durch ausgefranste „Wunden“. Nach spätestens zwei Tagen erscheint mir deshalb ein Tausch sinnvoll.

Der Wechsel der Lanzette ist recht einfach, auch wenn mich stört, dass man etwas rumfummeln muss, um den Halter an der oberen Schutzhüllenkappe vorbeizubringen. Es wäre schöner, wenn sich diese 1mm mehr nach oben schieben ließe, ohne sie ganz abnehmen zu müssen.

Schön ist, dass die Schutzhülle wirklich zubleibt, wenn man sie in der Handtasche transportiert. Man aktiviert das Gerät deshalb auch nicht versehentlich.

Die Kurzanleitung des Gerätes finden ich noch etwas verbesserungswürdig. So ist einem als unerfahrener Nutzer z.B. auch mit Anleitung nicht ganz klar, wo der Bluttropfen auf den Teststreifen soll. Erst durch Probieren haben wir rausgefunden, dass dieser auf die Spitze aufgetragen werden muss und sich dann innen in den Streifen zieht. Und auch beim sonstigen Einstellen, war die Anleitung nicht immer eine Hilfe. Man muss halt selbst ein bissel rumprobieren, bis man alles richtig eingestellt und verstanden hat – danach ist die Bedienung aber wirklich einfach.

Alles in allem bietet einem dieses Gerät einem sehr komfortable die Möglichkeit, seinen Blutzuckerspiegel auch unterwegs regelmäßig zu testen und abzuspeichern.

Avene Cleanance K – ein Teil der Pflegeserie

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2014-04-25 13.37.21

Tolle Pflegeserie! – Perfekt für meine Problemhaut

23.04.14  Da ich mit dem Peeling (Avene Cleanance Mask) aus der Avene Cleanance Serie gute Erfahrung gemacht habe, will ich nun auch die zugehörige Creme (Cleanance K Gelcreme) testen. Diese sollte laut dem Werbeversprechen perfekt für meine Problemhaut (als Teenie verschont – Ü30 dieser Mist) sein, da sie mit Fruchtsäure arbeitend gegen Verhornungen wirkt und so verstopfte Poren reinigt. Zur Unterstützung habe ich mir noch das seifenfreie Reinigungsgel der gleichen Serie angeschafft, welches ebenso wie die Gelcreme talgregulierend und antibakteriell wirken soll.

Heute angekommen habe ich natürlich beides gleich ausprobieren müssen. Nach dem Auftragen des Gels hat die Haut kurz gebitzelt – das soll aber normal sein – und fühlt sie sich ganz samtig an. der erste Eindruck ist also super. ABER: Auf der Webseite warnen sie vor einer kurzzeitigen Verschlimmerung der Haut, da sich verstopfte Poren ja öffnen – Nu hab ich ANGST! :/ Ich werde weiter berichten!

26.04.14 
Bisher, nach täglicher Nutzung des Reingungsgels (morgens und abends) und des K-Gels (abends) hat sich meine Haut, was die Reinheit angeht, kaum verändert, aber eben auch nicht zum Schlechteren. Positiv aufgefallen ist mir, dass meine oft trocken bis schuppige Haut an Nasen- und Mundwinkel +  Wange derzeit ganz weich ist.

29.04.14 
Ich glaube inzwischen eine Besserung feststellen zu können. Da es aber bei meiner Haut immer mal Aufs und Abs gibt, warte ich noch mit dem Jubeln. Der Knubbel an meinem Kinn ist auf jeden Fall verschwunden (ob das an den Produkten liegt, steht in den Sternen) und ich habe derzeit keine Pickel o.ä. auf der Stirn oder am Haaransatz. Inzwischen habe ich aber festgestellt, dass die Creme auf gereizter bzw aufgekratzter Haut ganz schön brennt – autsch!

12.05.14
Okay, sie- meine Haut – ist noch nicht perfekt, aber auf jeden Fall besser, als das ganze letzte Jahr! :-) Ich habe fast keine Entzündungen mehr und Pickel sind seit dem „Behandlungs“start auch keine aufgetaucht. Nur bei den Mitesserchen würde ich mir noch ein bissel mehr Wirkung wünschen – ich bin allerdings auch superkritisch.

So habe ich die Serie angewendet
Avene Cleanance Reinigungsgel: Morgens und Abends zum Reinigen des Gesichts.
Avene Cleanance K: Abends nach der Reinigung auf die  trockene Gesichtshaut auftragen.
Avene Cleanance Mask: Ein bis zweimal die Woche auf das angefeuchtete Gesicht auftragen, 5-10 Minuten einwirken lassen und gründlich abwaschen.

Und mit diesen Stoffen soll sie wirken
Avene Cleanance Reinigungsgel: Zinkglukonat gegen Entzündungen, Glyceryllaurat gegen eine Talgüberproduktion
Avene Cleanance K: Fruchtsäuren zum sanften Abschuppen der Haut, Zinkglukonat + Vitamin B6 gegen Entzündungen, Kürbiskern-Extrakt für die Regulierung der Talgproduktion. „Das „K“ bei Cleanance K steht für keratolytisch und bedeutet „hornlösend“. Cleanance K entfernt also unnütze Hornschüppchen auf der Haut und hilft so, verschlossene Poren zu öffnen“ (Quelle: http://www.avene.de/produkt/cleanance-k, 12.05.14)
Avene Cleanance Mask: Fruchtsäuren + Polyethylenkügelchen zur Reingung der Haut, Kaolinpuder gegen überschüssiges Talg

Fazit
Die Avene Cleanance Serie hat mich vollends überzeugt. Nach einer gefühlten Ewigkeit, kann ich mich endlich mal wieder ohne Missmut ungeschminkt im Spiegel anschauen! :-) Die Entzündungen sind, bis auf kleinere Ausreißer ab und an, verschwunden und die trockene Haut neben der Nase ist schön weich. Pickel habe ich bisher keine mehr bekommen, aber Mitesser lassen sich nicht ganz damit verhindern. Am meisten hat mir die Serie aber bei meinem Kampf gegen die entzündeten Talgdrüsen am Haaransatz (an der Stirn) geholfen. Und nun das Beste: Trotz täglichem Reinigen und Eincremen bleibt meine Periorale Dermatitis (POD) weg! :-)

16.06.14 Update: Da mein Avene Reinigungsgel leer war und ich leider erst zu spät nachbestellt habe, habe ich nun drei Tage ein anderes Waschgel aus der Drogerie genutzt. Und tada, meine Periorale Dermatitis meldet sich zurück. Sie war also nicht, wie gehofft, für immer verschwunden. Das ist für mich aber ein zusätzlicher Beweis, wie mild das Zeug von Avene reinigt und dass es sowohl für empfindliche und POD gefährdete Haut geeignet ist! Ab jetzt eindeutig nur noch Avene für die Gesichtsreinigung!

LG G2 – Top Smartphone!

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29.11.2013 Da die Garantie meines HTC One X in einem halben Jahr abläuft und ich die Möglichkeit bekommen habe zum neuen Vertrag sehr günstig ein neues Smartphone zu bekommen, fing mal wieder der große Vergleich an… aufgrund der guten Bewertungen entschied ich mich für das G2.

Hier ein kurzer Überblick, was mir am ersten Tag positiv aufgefallen ist!

1. Die Verarbeitung ist top – das minimale Knarzen beim Verwinden stört mich nicht, ich biege schließlich nicht ständig am Handy rum. Dass das Gehäuse aus Plastik ist, hatte mich auf dem Datenblatt gestört, es wirkt aber absolut wertig. Auf den ersten Blick bzw Griff, scheint die Rückseite glatt zu sein… bei genauerem Fühlen merkt man aber, dass die schmalen Linien nicht nur optisches Design sind, sondern auch sehrleicht erhaben. Das Display ist total scharf, kontrastreich und äußerst blickwinkelstabil, außerdem ist es durch den extrem schmalen Rand auch optisch ein Highlight!
2. Die Lautstärketasten sowie den On / Off Schalter auf die Rückseite zu verlegen, war eine super Entscheidung. So drückt man nichts mehr versehentlich und kommt trotzdem super dran.
3. Die Softwaretasten unten sind nicht fest definiert… LG bietet einem verschiedene Belegungsmöglichkeiten – das ist äußerst praktisch!
4. Das Handy wirkt schlanker als es laut der Daten ist – was sicher an den abgerundeten Kanten liegt!
5. Das „Aufwecken“ und „Ruhen lassen“ durch Doppel-Tippen auf den Bildschirm klappt und somit wird auch das „Problem“ gelöst, dass der On/Off-Schalter beim Liegen des Handys nicht erreichbar ist
6. Man kann einschalten, dass das Handy erkennt, ob man aufs Display schaut… solange geht es nicht in den Standby, auch wenn man nicht direkt drauf rumtippt. Videos gehen bei dieser Einstellung übrigens automatisch auf Pause, wenn man die Augen abwendet. SUPER!
7. Durch Hochwischen vom unteren Rand aus, kommt man jederzeit entweder zur Google-Suche und – was noch besser ist – zum Screenshot-Programm des LGs. Der aktuelle Hintergrund wird dann als Bild genommen, man kann darauf Notizen machen und das Ganze als Bild speichern.
8. Die automatische Helligkeit kann man anpassen. Man kann entscheiden, ob diese eher heller oder dunkler eingestellt werden soll. Das hat mich bei meinen alten Smartphones immer genervt. Entweder war das Display im Automodus ein bissel zu dunkel oder ein bissel zu hell – abhängig vom Hersteller. Hier kann man das selbst entscheiden. :-)
9. Das Handy ist super schnell im Internet unterwegs – ich merke einen deutlichen Unterschied zu meinem HTC One X
10. Es gibt sogenannte QSlide Anwendungen. Das sind Apps, die als kleines Fenster zusätzlich im Vordergrund geöffnet werden, ohne dass eine andere Anwendung dafür geschlossen wird. So kann ich z.B. ein Video im kleinen Fenster gucken (das kann man vergrößern und verschieben) während ich bei Whatsapp chatte.
11. Die Kamera ist ziemlich gut – die Farbdarstellung passt und die Schärfe ist tagsüber top! Negativ anzumerken ist aber, dass der automatische Blitz bisher nie ausgelöst hat. Den Blitz musste ich also immer manuell anschalten… -.- Und dass im Halbdunkeln das Fokussieren sehr lange dauert – ein Schnappschuss ist damit schlecht möglich.

Bisher kann ich das LG G2 voll empfehlen – sollte sich daran was ändern, gibt es natürlich ein Update! :-)

04.12.13 Update: Ich hatte einmal nach zwei Tagen Nutzung einen eingefrorenen Bildschirm und musste, da auch Ausschalten nicht funktionierte, einen Hard Reset machen. Der Hard Reset funktioniert wie bei fast allen Smartphones indem man mehrere Sekunden gleichzeitig daurhaft auf Power und Volume down drückt. Danach lief es wieder so flüssig wie vorher und es waren noch alle Einstellungen und Daten wie vorher vorhanden. Außerdem ist eine beworbene Funktion des Smartphones nur bedingt nutzbar… und zwar „Capture Plus“. Mit dieser Funktion soll man einen Screenshot einer kompletten Internetseite erstellen können (ohne stückeln zu müssen). Allerding ist bei über der Hälfte der Webseiten angeblich zu wenig Speicher vorhanden… und das obwohl intern noch 8GB zur Verwendung bei meinem G2 frei sind.

04.04.14 Update: Seit dem Update auf Android 4.4 funktioniert nun auch Capture Plus einwandfrei – das ist das Programm um einen Screenshot einer gesamten Internetseite zu machen – über die Anzeige des Displays hinaus.
Ich bin übrigens nach wie vor begeistert von diesem Smartphone.