Kategorie: Garten

Severin Barbecue-Grill PG 8527


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Einfacher Zusammenbau, einfache Reinigung… ein einfach guter Grill!

Ich habe mich sehr gefreut, als ich von Severin die Nachricht bekam, dass ich von Ihnen als kostenfreies Testprodukt den neuen Barbecue-Grill PG 8527 bekomme.

Ich bin ja eigentlich begeistert von unserem Weber Gas-Grill. Dieser ist aber, wenn man ehrlich ist, doch relativ aufwendig in der Reinigung und, auch wenn es das kleinste Modell der Serie ist, „klobig“ und schwer – deshalb holt man ihn doch nicht täglich zum Grillen hervor.

Als das Paket von Severin kam, habe ich mich deshalb gleich über das leichte Gewicht des Pakets gefreut. Das Zusammenstecken der drei Komponenten ging mir dann auch ganz leicht von der Hand – eine Bedienungsanleitung war dafür nicht notwendig.

Der einfach einhängbare Glasdeckel schließt fest, wenn man ihn runterlässt und lässt sich durch Druck auf den Kippschalter wieder öffnen. Der Glasdeckel ist ein perfekter Windschutz und hält die Wärme relativ gut im Innenraum, sodass das Grillgut auch durch die Umgebungstemperatur mitgaren kann – er ist aber nicht ganz vergleichbar mit einem massiven Grilldeckel. Lediglich, dass er so nah an der Grillplatte ist, kann bei höherem Grillgut ein Problem werden – unsere Champingnons datschten deshalb am Deckel an, was uns aber nicht weiter gestört hat!

Der Griff, welcher am Deckel angebracht ist, dient zusätzlich auch zum Transportieren des Grills. Und genauso senkrecht, wie man ihn transportiert, kann man ihn auch verstauen – er benötigt also nicht viel Platz

Der PG 8527 grillt übrigens mit 2200 Watt. Was meines Erachtens ordentlich Power bringt. Er war bei beiden Testläufen jedenfalls innerhalb kürzester Zeit richtig heiß und man musste auch nicht sonderlich lang auf sein Essen warten!

Die Grillplatte ist keramikbeschichtet und soll kratzbeständig sein. Laut Bedienungsanleitung soll man diese vor Nutzung etwas einölen, was wir getan haben. Tatsächlich ist, wie ich es bei einer Keramikplatte erwartet hatte, kaum etwas angebacken und es sind keine Kratzer darauf zurückgeblieben. Durch die auf der einen Seite geriffelte Fläche der Platte kann man übrigens schön Steaks, Würstchen und ähnliches grillen und diese erhalten das typische Grillmuster. Und die andere Seite eignet sich super für kleinere Grillsachen oder auch solche, die leicht auseinanderfallen. Wir haben Räucherlachs und klein geschnittenes Gemüse darauf gegrillt und es hat 1a funktioniert… und sooo lecker geschmeckt! :-)

Durch den einfachen Zusammenbau des Grills, den abnehmbaren Stromanschluss/Temperaturregler sowie aufgrund der Keramikbeschichtung, war die Reinigung denkbar einfach. Lediglich 2,3 minimale angebackene Stellen haben etwas mehr Reinigungsaufwand als einfaches Drüberwischen verlangt.

Für Balkongriller wichtig: Die Rauchentwicklung des Grill war minimal. Einem Grillen auf dem Balkon (sofern erlaubt) steht also nichts im Wege!

Ich kann diesen Grill nach unseren zwei Test-Grill-Sessions jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem guten, alltagstauglichen Grill ist und wert auf gute Verarbeitung legt. Ich finde, hier hat Severin alles richtig gemacht!

Da wir erst zweimal getestet haben und das sicher wiederholen, wird der Testbericht bei neuen Erfahrungen gerne erweitert… :-)

Weber Gasgrill Q120

✪✪✪✪✪2014-03-11 12.28.40
Einfach ein toller Grill
Auf der Suche nach einem Grill, mit dem wir auch auf dem Balkon grillen können, ohne die Nachbarn zu belästigen, tendierte ich erst zu einem Elektrogrill. Hier schaute ich mir von ganz billig bis zu ziemlich teuer alles an. Ich entschied mich dann für ein Mittelklassemodell, den Steba VG 300. Als dieser ankam, war ich ziemlich enttäuscht, da ich in dem Preisbereich eine bessere Verarbeitung und auch besseres Material erwartet hatte – die Grillwanne ist bei ihm z.B. aus Plastik! -.- Ich habe ihn direkt wieder verpackt und zurückgeschickt.

Ich schwankte dann zwischen ganz billig (wenn schon schlechte Verarbeitung, dann wenigstens auch wenig bezahlen) und dem Weber Q140. In der Zwischenzeit schaffte mein Freund aber schon mich von den Vorzügen eines Gasgrills zu überzeugen – woraufhin ich den Q120 bestellte (der übrigens mehr gekostet hat, als mein zweites Auto – mein armes Konto ;-)). Nach dem Auspacken war ich aber bereits überzeugt davon, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, da die Verarbeitung des Grills, sowie alle Materialien einfach top sind. Der Grill sieht schick aus (ich habe die pinkne Variante :-)) und fühlt sich total hochwertig an.

Da wir dieses Jahr vorhaben, viel zu grillen, und der Grill nur für 450g-Gasflaschen ausgelegt ist, welche ja nur um die 3 Stunden Grillvergnügen bringen und ca. 6€ im Baumarkt kosten, habe ich direkt noch ein Umbauset bestellt, um 5l-Gasflaschen (Füllung ca. 10€ im Baumarkt) anschließen zu können. Das Umbauset gibt es mit 60cm Schlauch direkt von Weber, aber auch direkt über Amazon bestellbar von einem anderen Hersteller mit 80cm Schlauch (suche: Gas Niederdruckregler 50mbar + Gasschlauch) für weniger als die Hälfte des Kaufpreises. Ich habe mich für die günstige Variante entschieden und mein Freund konnte den Grill damit problemlos umbauen.<

Unser erster Grillversuch waren dann marinierte Hähnchenschenkel, Zucchinihälften und gefüllte Pilze. Toll fand ich, dass ein Gasgrill innerhalb von Sekunden aufgeheizt ist. Ein Elektrogrill braucht da meines Wissens wesentlich länger und von einem Kohlegrill brauchen wir erst gar nicht zu reden… ;-) Das Qualmen (weißer Qualm) des Grills bei geschlossenem Deckel hat uns erst verunsichert, aber das war unbegründet. Alles ist total gut gelungen und nichts ist verbrannt. Dennoch werden wir uns noch einen Druckregler für die Gasflasche anschaffen, da wir die Temperatur gerne noch etwas niedriger regeln können würden, als das, was das Temperaturrad des Grills zulässt.

Die Ablageflächen seitlich sind super praktisch und halten einiges aus. Um weitere Ablagemöglichkeiten unterm Grill zu haben, habe ich mir (gebraucht) den empfohlenen Serviertisch BEKVÄM von Ikea gekauft. Der Grill passt super auf diesen. Das Innere des Grills ließ sich nach dem Grillen ganz einfach reinigen. Der Grillrost war da schon hartnäckiger und ist nicht mehr komplett sauber geworden. Dafür muss ich wohl noch das passende Zubehör – die Grillbürste – kaufen. Allerdings will ich da auch nicht so penibel sein – schließlich ist es ja ein Grill!

Für die Zukunft sind noch folgende Anschaffungen von mir geplant: Pizzastein klein (man soll ja toll Pizza backen können in diesem Grill), Gemüsekorb klein, Grillbürste, Gefu Braten- und Ofenthermomete​r und Weber’s Grillbibel (wurde mir beides sehr empfohlen).

Und wenn es auch ein bissel stressig war und manch einer etwas Geduld haben musste, haben wir mit dem Grill schon geschafft, eine Gesellschaft von 40 Leuten zu begrillen. :-)l

12.05.14 Den Gemüsekorb und die Grillbibel haben wir inzwischen und beide Anschaffungen haben sich gelohnt! Im Buch ist vieles Grundsätzliches erklärt und es sind einige raffinierte Rezepte enthalten. Mit der einfachen Tabelle, die abhängig von Fleischsorte und Dicke die passende Temperatur und Grilldauer angibt, habe ich bereits ein auf den Punkt gebratenes Medium-Steak hinbekommen. *Leckeeer* Und den Grillkorb nutzen wir entweder für Kartoffelecken oder legen ihn mit Alufolie aus, schnippseln Gemüse und Feta rein, schütten ein klein wenig Öl, Kräuter, Salz und Pfeffer drüber und haben einen leckeren mediterranen Gemüsetopf.