Kategorie: Koch- und Backrezepte

Lasagne

2016-01-29 18.40.53Man benötigt für 4 Personen

Für die Bolognesesoße
400g Hackfleisch (ich nehme Rinderhackfleisch)
2 Dosen gehackte Tomaten
Wenn keine Kinder mitessen, 100-150ml Rotwein
1-2 Scheiben Schmelzkäse
4-5 Karotten
1 Stück Sellerieknolle (ca. 1/8 bis 1/4 der Knolle)
1 kleine Zwiebel
1 Stange Porree
Salz, Pfeffer und Kräuter nach Wahl (ich nehme mindestens Petersilie und Basilikum, möglich wären aber auch noch Thymian und Oregano)

Für die Bechamelsoße
30g Butter
4 gestrichene EL Mehl
ca. 1/2 l Milch
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zum Bestreuen
Geriebenen Käse und Parmesan

Und natürlich
Lasagne-Nudelplatten

Zubereitung
Für die Bolognesesoße das Gemüse waschen, klein schneiden und klein hacken (ich nehme dafür den Fissler). Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das klein gehackte Gemüse zusammen mit dem Hackfleich reingeben etwas Salz dazu und gut anbraten (häufig wenden, damit nix anbrennt). Wenn das Hackfleisch eine gute Farbe bekommen hat, (den Wein zufügen und verkochen lassen, dann…) die Dosentomaten und den Schmelzkäse zugeben, alles gut umrühren und aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

Den Backofen anschalten und auf 175 Grad vorheizen (Umluft etwas weniger ~ 150 Grad)

Für die Bechamelsoße in einem Topf die Butter schmelzen. Wenn die Butter geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen langsam das Mehl einrühren. Wenn das Mehl komplett eingerührt ist, genau so mit der Milch verfahren – gaaanz langsam einrühren, damit keine Klumpen entstehen. Den Topf dann wieder auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren die Bechamelsoße aufkochen lassen. Dann mit den Gewürzen abschmecken. Sollte sie zu dick werden, nochmals etwas Milch zufügen.

In eine Auflaufform eine Schicht Hackfleischsoße und darüber eine Schicht Bechamelsoße geben, Dann die Nudelplatten darauf legen. Dann wieder eine Schicht Hackfleisch und Bechamelsoße und darüber wieder Lasagneplatten usw. bis die Auflaufform voll ist. Achtung: die Soßenschicht nicht zu dünn machen! Die Lasagneplatten brauchen die Feuchtigkeit zum weich werden. Den Abschluss macht eine Schicht Bechamelsoße. Darüber dann ordentlich geriebenen Käse (ich nehme Gouda) und geriebenen Parmesan (ich weiß, das ist auch Käse ;-)) streuen.

Die Auflaufform in den Backofen stellen und ca. 30 Minuten überbacken lassen. Dann, wenn der Käse schon gut gebräunt ist, mit etwas Alufolie abdecken und nochmals etwa 15-20 Minuten backen lassen. Zum Schluss mit einem Spieß reinstechen und so überprüfen, ob alle Nudelplatten weich sind. Wenn das der Fall ist, rausholen, mindestens zehn Minuten abkühlen lassen (mit verbranntem Mund schmeckts nur halb so gut) und auftischen! :-)

Apfel-Streusel-Kuchen

2014-12-24 18.47.33Man benötigt

Für den Teig
300g Mehl
1,5 Pck Trockenhefe
150 ml Milch
25 g Pflanzenöl
60 g Zucker
1 Prise Salz

Für den Belag
2-3 Äpfel

Für die Streusel
160g Mehl, 80g Zucker, 1/2 TL Zimt, 100 g weiche Butter

Zubereitung
Alle Zutaten für den Teig mit einem Rührhaken zu einem glatten Teig verkneten. Mit der Hand nachkneten, bis ein glatter Teigballen entstanden ist. Daraus eine Kugel formen und abgedeckt ca. 40-50 Minuten an einem warmen Ort (nicht über 40°) gehen lassen.

Alle Zutaten für die Streusel in einer Schüssel mit der Hand verkneten und zu kleinen Bröckchen (Streuselgröße) zupfen.

Die Äpfel schälen (den Strunk entfernen) und jeweils in 12 Spalten schneiden.

Den aufgegangenen Teig ordentlich durchkneten und gleichmäßig auf den Boden einer Springform drücken. Den Backofen auf 180°C vorheizen und den Teig währenddessen nochmals ca 15 Minuten gehen lassen. Dann die Apfelspalten drauflegen, mit den Streuseln garnieren und den Kuchen in den Backofen schieben.

Den Kuchen für ca. 30 Minuten (Umluft kürzer) in den Backofen.

Rinderrouladen im Schnellkochtopf


✪✪✪✪✪
Man benötigt für zwei Personen
3 Rinderrouladen (eine für mich, zwei für Flo ;-))
6 Scheiben Schinkenspeck
3 kleinerer Gewürzgurken
1 Zwiebel
scharfen Senf
Öl + Butter
1/2 Stange Porree
2 Karotten
1 Stück Sellerie (ca. 1/5 Knolle)
1/2 l Rotwein
400ml Rinderfond
2-3 EL Mehl
1 EL Butter
50-100ml Sahne
Schnittlauch, Salz, Pfeffer
„Werkzeug“: Schnellkochtopf, Pfanne, 1 langer Schaschlikspieß, feines Sieb, kleiner Topf, Schneebesen

Zubereitung
2-3EL Mehl mit 1EL Butter ordentlich verkneten und kühl stellen.

Die Zwiebel in kleine Stücke oder dünne Ringe schneiden, die Gurken in dünne Scheiben schneiden.

Die Rinderrouladen mit klarem Wasser abwaschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Dann ausgerollt auf ein Brett legen. Jeweils eine Rouladenseite dünn mit dem Senf bestreichen und leicht salzen und pfeffern. Jeweils zwei Scheiben Speck auf die Senfseite jeder Roulade legen (auf dem Bild vergessen und später gemacht :P). Die halbe Zwiebel sowie die kompletten dünnen Gurkenscheiben darauf verteilen. Die Rouladen aufwickeln (die belegte Seite natürlich innen ;-)) und durch das Durchstecken eines Spießes (besser als einzeln – selbst getestet) durch alle drei Rouladen in dieser Form fixieren.

Pflanzenöl mit ein bissel Butter in der Pfanne stark erhitzen (nicht anbrennen). Die Rouladen von beiden Seiten ordentlich anbraten. Dann herausnehmen und schonmal in den Schnellkochtopf legen.

Den Porree, den Sellerie und die Karotten klein Schneiden und zusammen mit der restlichen Zwiebel in die Pfanne geben. Kurz anbraten und dann mit etwas Rotwein ablöschen. Warten bis dieser verkocht ist und dann wieder etwas zugeben. Das so lange wiederholen, bis der Rotwein leer ist. Nun den Rinderfond zum Gemüse geben und ggfls noch etwas nachsalzen und pfeffern. Kurz aufkochen und dann alles zusammen in den Schnellkochtopf zu den Rouladen geben.

Den Schnellkochtopf schließen und auf den Herd stellen. 20-30 Minuten auf zweiter Stufe aufkochen und dann langsam abkühlen lassen.

Nach dem Abkühlen den Kochtopf öffnen, die Rouladen rausnehmen (warm stellen) und die Sauce durch ein Sieb in den kleinen Topf gießen. Das Gemüse ordentlich mit einem Löffel ausdrücken (wir wollen ja keine Sauce verschwenden). Die Sahne in die Sauce geben und alles zusammen aufkochen. So viel Mehlbutter mit dem Schneebesen einrühren, bis die gewünschte Saucen-Dicke erreicht ist. Mit Schnittlauch, Salz und Pfeffer abschmecken.

FERTIG

Passt sehr gut zu Kartoffeln!

Joghurt-Himbeer-Eis

✪✪✪✪✪
Man benötigt
500g Naturjoghurt (>3% Fett)
90g Sahne
110g Mascarpone
120g Milch
-> alles gekühlt!
230g Zucker
275g gefrorene Himbeeren
1-2 Zitronen

„Werkzeug“: Eismaschine, Handmixer, Sieb, Küchenrolle, Schüsseln, Waage

Vorbereitung
Das Sieb in eine Schüssel hängen und mit der Küchenrolle auslegen. Den Naturjoghurt auf die Küchenrolle in das Sieb schütten. Den Joghurt im Sieb mit Klarsichtfolie abdecken und eine schwerere Schüssel (z.B. aus Porzellan) drauf stellen. Über Nacht zum Abtropfen in den Kühlschrank stellen.

Durchführung
Himbeeren aus dem Tiefkühler nehmen und antauen lassen.
Sahne, Mascarpone und Milch in ein Rührgefäß geben. 130g Zucker nach und nach zugeben und solange mit dem Handmixer (auf kleinster Stufe – wir wollen ja keine Butter) rühren, bis der Zucker vollkommen aufgelöst und die Masse cremig ist. Dann den ausgetropften Joghurt sorgfältig unterrühren.
Die Eismaschine (wir haben die Krups GVS2) anschalten und die Masse einfüllen.
Nun die Himbeeren in das Rührgefäß geben. Die Zitronen auspressen und zusammen mit dem restlichen Zucker (100g) in das Rührgefäß geben. Alles mixen oder pürieren, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Die Masse ebenfalls in die Eismaschine geben.
Nun nur noch die Eismaschine zu Ende laufen lassen und das Eis dann in eine gefrierfähige Box umfüllen oder direkt genießen! :-)

Joghurt-Zitrone-Eis

✪✪✪✪✪
Man benötigt
500g Naturjoghurt (>3% Fett)
90g Sahne
110g Mascarpone
120g Milch
-> alles gekühlt!
200g Zucker
2-3 Zitronen

„Werkzeug“: Eismaschine, Handmixer, Sieb, Küchenrolle, Schüsseln, Waage

Vorbereitung
Das Sieb in eine Schüssel hängen und mit der Küchenrolle auslegen. Den Naturjoghurt auf die Küchenrolle in das Sieb schütten. Den Joghurt im Sieb mit Klarsichtfolie abdecken und eine schwerere Schüssel (z.B. aus Porzellan) drauf stellen. Über Nacht zum Abtropfen in den Kühlschrank stellen.

Durchführung
Sahne, Mascarpone und Milch in ein Rührgefäß geben. 130g Zucker nach und nach zugeben und solange mit dem Handmixer (auf kleinster Stufe – wir wollen ja keine Butter) rühren, bis der Zucker vollkommen aufgelöst und die Masse cremig ist. Dann den ausgetropften Joghurt sorgfältig unterrühren.
Die Eismaschine (wir haben die Krups GVS2) anschalten und die Masse einfüllen.
Nun die 2-3 Zitronen auspressen. Den Saft der drei Zitronen mit dem restlichen (70g) Zucker mixen, bis dieser sich völlig aufgelöst hat.
Wenn das Eis in der Eismaschine halb fest ist (nach ca. 10 Minuten bei uns) den Zitronensaft dazu geben.
Nun nur noch die Eismaschine zu Ende laufen lassen und das Eis dann in eine gefrierfähige Box umfüllen oder direkt genießen! :-)

Projekt Sauerteig

Meine Freundin hat mich, durch ihre Sauerteigbrot-Bäckerei, auf die Idee gebracht, das Projekt auch mal wieder neu anzugehen. Das letzte Mal war für mich ja nicht so überzeugend, da mein Brot doch immer sehr sauer wurde, was uns nicht wirklich geschmeckt hat. Dieses Mal achte ich deshalb besonders auf den Säuregrad.

Da ich mich mit Fachbegriffen in diesem Thema nicht auskenne, werde ich viel in eigenen Worten zusammenfassen, was es einigen Laien vereinfachen sollte. Das Wort Sauerteig wird der Einfachheit halber zukünftig von mir mit ST abgekürzt.

Beim ST gibt es für mich drei Schritte. Einmal den ST herzustellen, dann daraus ein Brot zu backen und den ST durch regelmäßiges Füttern zu erhalten.

Wenn man sich im Internet so umguckt, sieht man, dass es viele Experten zu diesem Thema gibt, die sicher tolle Brote backen, bei denen sich aber auch alles wie eine Wissenschaft anhört. Ich habe mich für eine möglichst einfache, stressfreie Version der ST-Herstellung und Verarbeitung entschieden.

Sauerteig herstellen
1.Tag: 50g Roggenmehl 1370 + 75g warmes Wasser zusammengerührt und zugedecket bei Zimmertemperatur 24 Stunden stehen lassen.
2.Tag: 50g Roggenmehl 1370 + 75g warmes Wasser zugeben und wieder zugedeckt bei Zimmertemperatur 24 Stunden stehen lassen.
3.Tag: 100g Roggenmehl 1370 + 150g warmes Wasser zugeben und wieder zugedeckt bei Zimmertemperatur 24 Stunden stehen lassen.
FERTIG!

Das Anstellgut: ST fürs nächste Backen
2-3 EL ST, der nicht für das Backen benötigt wird, in ein sauberes Einmachglas geben. Den Deckel nur locker auflegen und das Glas im Kühlschrank aufbewahren. Diesen Teil des ST nennt man wohl Anstellgut

Brot backen
Anfangs ist der ST noch zu jung, um ein Brot aus eigener Kraft in angemessener Zeit (2-6 Stunden) aufgehen zu lassen. Da das Brot bei zu langer Aufgehzeit zu stark nachsäuert, muss man anfangs (die ersten 4-5 Brote) deshalb noch etwas Hefe zugeben. Später fällt diese aber weg!

Man nehme für ein kleines-mittleres Brot
Den zubereiteten ST abzüglich den 2-3 EL Anstellgut (ca. 350g)
120g Roggenmehl 1370
200g Weizenmehl 1050
1/2 EL Salz und Zucker
50-150ml Wasser (der Teig soll so weich sein, dass eine geformte Kugel sich noch selbst innerhalb einiger Minuten verändert und nicht steif bleibt)
(1/2 Päckchen Trockenhefe oder 1/8 Würfel Frischhefe – nur bei den ersten 4-5 Broten)

Zubereitung
Alle Zutaten miteinander verkneten (der Teig soll klebrig bleiben. Man kann die Finger ja bemehlen ;)) und den Teig zu einer Kugel formen. Ein Handtuch in eine Schüssel legen und mit Mehl bestäuben. Die Teigkugel hineinlegen und zudecken. Den Teig aufgehen lassen, bis er etwa die doppelte Größe angenommen hat. Den Backofen auf 250°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die große Teigkugel draufplumpsen lassen. Mit einem scharfen Messer den Teig oben einschneiden (damit er nicht unkontrolliert aufreißt beim weiteren Gehen). Entweder eine Schüssel mit Wasser unten in den Backofen stellen, oder das Brot mit einer Sprühpistole die ersten 10-20 Minuten immer mal wieder ansprühen. Wagemutige können auch alle 5 Minuten den Backofen aufmachen und eine Tasse Wasser unten reinschütten (Achtung: heißer Wasserdampf). Die Kruste wird beim Dampfbacken wohl besser. Nach 10 Minuten Backen den Backofen auf 200°C runterdrehen und das Brot noch ca. 40 Minuten fertig backen. Das fertige Brot aus dem Backofen nehmen und zum Abkühlen auf einen Rost legen.

Wichtig: Das Brot muss vor dem Anschneiden abgekühlt sein. Es darf noch warm sein, aber keinesfalls heiß. Wenn der Dampf zu früh entweicht, wird die Porung komisch und das Brot schmeckt nicht mehr so gut!

Sauerteig vermehren
Um mit dem Anstellgut ein neues ST-Brot backen zu können, muss man es erstmal vermehren. Das mache ich mit nur einem Schritt, weil mir alle anderen beschriebenen Arten im Inet zu aufwändig sind. ;-)
Und so funktionierts: Man schütte das Anstellgut in eine Schüssel und gebe 200g Wasser und 150g Mehl Typ >1000 dazu. Das verrührt man und lässt es 6-12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen. Es müsste dann ziemlich aufgeblubbert sein und kann nun, wie oben beschrieben, verbacken werden.
WICHTIG: Daran denken, auch dieses Mal wieder etwas Anstellgut aufzuheben.

Sauerteig erhalten
Das Anstellgut kann man wohl so ein bis zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren, ohne dass es über geht. Wenn man aber länger kein Brot damit backen möchte, sollte man es regelmäßig „füttern“, damit es nicht übersäuert. Und das funktioniert wohl (noch nicht getestet) so: Man nehme ca. 10g des Anstellguts und mischt es mit 50g Wasser und 50g Mehl (Typ >1000). Das lässt man sich etwa 12 Stunden bei Zimmertemperatur entwickeln. Danach kann die Mischung wieder für bis zu zwei Wochen im Kühlschrank auf ihren Einsatz warten.
Sandra (danke!) hat darauf hingewiesen, dass es im normalen Kühlschrankfach eher eine und im 0°C Fach zwei Wochen hält!

Hmm… Kochkäse!

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Hmm, ist der lecker!
Da gekaufter Kochkäse zwar ganz okay ist, aber meist nicht so unglaublich lecker, wie man es sich wünscht, habe ich mich auch hier ans Probieren gewagt und es ist folgendes Rezept entstanden.

Man nehme für eine groooße Portion
200g Sahne
75-125g Butter (je nach gewünschtem Geschmack)
200g Harzer Käse
3 Scheiben Schmelzkäse (z.B. Chester)
ca. 250g Quark (Fettstufe ist egal, es schmeckt immer – ich nehme derzeit 0,2%)
1 TL Natron

Zubereitung
Die Sahne, die Butter, den klein geschnittenen Harzer Käse und den Schmelzkäse in einen mittelgroßen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis alles geschmolzen ist. Kurz aufkochen lassen und dann den Herd ausschalten und den Topf vom Herd nehmen. Jetzt den Quark dazu geben und gut unterrühren. Dann den Natron dazu und auch gut unterrühren (Achtung: Quillt auf – deshalb der größere Topf!). Mit dem Umfüllen nicht zu lange warten, da der Kochkäse beim Abkühlen recht fest wird. Fertig! Nach dem Abkühlen kann man den Kochkäse genießen!

Pizzateig – Version 2

Da ich bisher immer Pizzateig gemacht habe, der, laut Aussagen von Freunden, eher amerikanisch war – dick und luftig, war ich nun auf der Suche nach einem Rezept für etwas dünneren Teig. Herausgekommen ist folgendes

Man benötigt für ca. 4 Bleche Pizza
1000g Mehl
600ml kaltes Wasser
1/2 Klotz wie nennt man das nochmal?) frische Hefe
30g Salz

Zubereitung
600ml Wasser in eine Schüssel geben. Die Hefe reinbröseln. 600g Mehl und 30g Salz zugeben. Alles gut vermischen. Abgedeckt 20-30 Minuten ruhen lassen. Nochmal ordentlich verrühren. Dann das restliche Mehl untermengen. Wieder abgedeckt 20-30 Minuten ruhen lassen. Nun den Teig aus der Schüssel auf die Knetfläche befördern. Äußerlich ordentlich mit Mehl bestäuben und zu einer schönen Kugel formen. Danach in vier gleich große Stücke aufteilen. Am besten dann nochmal in gut abgedeckten Schüsseln oder Vorratsdosen für einen Tag (mind 1 Stunde) in den Kühlschrank und erst danach verarbeiten. ACHTUNG: Der Teig geht auch im Kühlen auf – das muss bei der Wahl der Aufbewahrungsgefäße beachtet werden. ;-)

Pizza macht man übrigens auf eine der untersten Schienen im Backofen und bei möglichst hoher Backtemperatur (bei uns 250°).

Chili-Käse-Dipp / Nacho-Dipp

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Für eine große Portion benötigt man
250g Scheiben-Schmelzkäse
150ml Sahne
Chilipulver und oder Schote (klein geschnitten)
1 Schwupps (nicht viel) heller Balsamicoessig oder Weißweinessig,
Salz

Zubereitung
Käse, Sahne, Chili und im Topf unter ständigem Rühren kurz kochen. Kochplatte ausschalten mit Salz, Essig und evtl noch ein bissel Chili nachwürzen (nicht zu viel, das zieht bei Schoten noch nach) und kühl stellen – wird dann fester.

Lieblingsbrot – mit Kartoffel

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für ein ~750g Brot benötigt man
350ml Buttermilch
1 mittlere gekochte zerquetschte Kartoffel
1 EL Öl (z.B. Kürbiskernöl)
50g Schrot (Mehrkorn, Weizen oder Roggen)
400-450g Mehl (Typ höher als 405er, maximal 50g Vollkornmehl)
beim alten BBA reichten 400g, beim neuen braucht man 450g damit das Brot nicht einfällt.
1,5 TL Salz
1,5 TL Zucker
1,5 TL Hefe (trocken)
1,5 TL Brotgewürz (wenn gewünscht)
Nach dem Piepen: bis zu 70g Kerne (z.B. Sonnenblumen oder Kürbiskerne)

Zubereitung
Alle Zutaten der hier aufgeführten Reihenfolge nach (!) in den Brotbackautomaten geben. Das Programm Standard oder Basis anwählen. Nach dem Piepen (nach 20 bis 30 Minuten) die Kerne zufügen. Nach der Fertigstellung innerhalb von einer Stunde entnehmen, da es sonst feucht wird.