Kategorie: Küchenhelfer

GEFU Gourmet-Hobel Violino

Mit Freude haben wir diese Woche mein neues Testprodukt von GEFU ausprobiert: Den Gourmet-Hobel Violino. Zugegeben, dieser ist nicht wirklich günstig (UVP 79,95€), aber ich habe inzwischen auch gelernt, dass Qualität meist doch Ihren Preis hat und tendiere deshalb immer häufiger dazu, Markenprodukte zu kaufen.

Produktversprechen laut GEFU
„Die extrem scharfen Klingen des vielfältig einsetzbaren Gourmet-Hobels VIOLINO sorgen für gleichmäßige Scheiben, Stifte oder Würfel – ob selbstgemachte Pommes, feine Erdbeerscheibchen oder Möhrenstifte zum Kräuterdip: Mit den drei austauschbaren Schneideflächen ist alles im Nu gemacht – und durch das integrierte Stellrad auch in unterschiedlichen Schnittstärken! Rutschfeste Füße und der ergonomische Griff machen die Arbeit mit VIOLINO zum Schneidevergnügen.“ (Quelle: http://www.gefu.com/nc/produkte-shop/schnittkunst/details/product/gourmet-hobel-violino.html, 14.12.14)

Paketinhalt
Gourmet-Hobel Violino
3 austauschbare Schneideflächen / Arbeitsplatten
Box für Schneideflächen
Restehalter

Anwendung
Auf der Unterseite des Hobels kann man über ein Drehrad die gewünschte Schnittstärke einstellen. Es gibt drei Arbeitsplatten. Eine zum Schneiden von Scheiben, eine für grobe Stifte o. Würfel und eine für feine Stifte o. Würfel, die man in den Hobel einsetzen kann. Aufgrund der Schärfe der Klingen sollte man immer den Restehalter zum Führen des Schnittguts verwenden. Hierfür steckt man das Schnittgut auf die Metallstifte des Restehalters. Während des Schneidens drückt man die Stifte dann durch Drücken des Stempels immer weiter aus den Metallstiften raus und hat dadurch zum Schluss fast keine Reste. Um Stifte oder Würfel zu produzieren, wählt man einfach die gewünschte Arbeitsplatte (grob oder fein) und dreht den Restehalter nach jeder Schnittbewegung um 90°. Damit diese auch gleichmäßig werden, sollte man sich übrigens unbedingt an die Empfehlung der Schnittstärke in der Bedienungsanleitung halten – ansonsten kann das nicht klappen ;-).

Wir haben mit dem Hobel beim ersten Test jedenfalls Zwiebeln gestiftet (sollte einfach sein) sowie Tomaten (etwas schwieriger, da so weich) und eine Avocado (schwierig wenn Schneiden nicht scharf genug) in feine Scheiben geschnitten… und es hat perfekt geklappt! …die Klingen müssen wirklich ultrascharf sein! :)

Aufgrund der Klingenschärfe muss man aber auch wirklich gut aufpassen, dass man die Klingen nicht versehentlich berührt und sich dabei verletzt – besonders da bei den Arbeitsplatten für Würfel und Stifte viele kleine Klingen nach oben rausstehen. Deshalb finde ich es aber auch super, dass GEFU dem Set eine Aufbewahrungsbox für die Arbeitsplatten beilegt.

Es sind übrigens alle Teile des Hobels spülmaschinengeeignet. Man muss nur die Arbeitsplatte aus dem Hobel entnehmen und kann dann alles in die Spülmaschine stecken. :-)

Fazit
Der Gourmet-Hobel Violino verfügt über wirklich sehr scharfe Klingen, was das Schneiden selbst von schwierigem Schnittgut problemlos ermöglicht. Er ist sowohl leicht zusammenzusetzen wie auch leicht zu reinigen. Die Verarbeitung des Hobels ist tadellos und er wirkt sehr wertig. Man muss allerdings beachten, dass durch die scharfen Klingen ein gewisses Verletzungsrisiko gegeben ist – man sollte also nur konzentriert mit dem Gerät arbeiten. Alles in allem hinterlässt der Hobel den Eindruck eines Profi-„Werkzeug“, das einem viele Jahre Freude bereiten wird.

Kaufen kann man den Hobel übrigens hier: Gourmet-Hobel VIOLINO

Gefu „Flotte Lotte“ Passiergerät

 

✪✪✪✪✪
Schon wieder ein toller Küchenhelfer von Gefu
Dieses Mal habe ich von Gefu als kostenloses Testprodukt die „Flotte Lotte“ gesendet bekommen. Durch den Hochtzeitsstress musste sie leider fast einen Monat auf ihren ersten Einsatz warten. Aber heute war es dann so weit. Ich wollte gerne Waldfruchtgelee machen und musste dafür Waldfrüchte passieren.

Die „Flotte Lotte“ war in der Verpackung in 5 Teilen zu finden, welche alle aus stabilen Edelstahl gefertigt und einwandfrei verarbeitet sind. Es gibt das Rührwerk, zwei Lochscheiben, den Topf und den Abstreifer. In diese Teile kann man sie nach der Nutzung auch wieder zerlegen, um sie einfacher reinigen zu können.

Vor der Nutzung muss man entscheiden, welche der Lochscheiben die richtige für einen ist. Die Reibscheibe, die mit ihrer rauen Oberfläche gut für das Passieren von faserigen Obst und Gemüse geeignet ist oder die „normale“ Passierscheibe. Da Waldfrüchte nicht faserig sind, habe ich mich für die Passierscheibe entschieden.

Der Zusammenbau geht ganz einfach vonstatten. Man legt die Lochscheibe mit der Wölbung nach oben in den Topf. Dann steckt man das Rührwerk in das mittlere Loch der Scheibe und rastet den Querbügel durch runterdrücken und drehen in die Haltenasen am Rand des Topfes ein. Zum Schluss klippt man den Abstreifer am Topfboden auf das rausstehende Teil des Rührwerks (das durch das Loch guckt). Und schon (nach ca. einer Minute) ist die Flotte Lotte einsatzbereit.

Nun muss man nur den Topf auf ein passendes Auffanggefäß setzen, das Obst (gefrorenes Obst natürlich vorher auftauen ;-)) in den Topf schütten und am Rührwerk kurbeln. Im Auffanggefäß landet dann innerhalb von wenigen Sekunden der schönste Waldbeersaft / brei, den man perfekt zum Einkochen verwenden kann. :-)

Nach der Nutzung nimmt man die „Flotte Lotte“ in umgekehrter Reihenfolge, wie man sie zusammengesetzt hatte, wieder auseinander. Beim Abnehmen des Abstreifers muss man vorsichtig sein, da man leicht abrutscht (es ist ja alles nass da unten) und dann ein bissel vom Obstbrei in der Küche verspritzt – das ist mir natürlich passiert! ;-) Dann kann man das Rührwerk entnehmen und erstmal den Obstbrei, der auf der Lochscheibe hängt, mit der Hand entfernen – damit nicht alles in den Abfluss läuft. Den Rest der „Flotten Lotte“ kann man dann ganz einfach mit einer Spülbürste reinigen – es geht alles super mit klarem Wasser ab – es sind aber auch alle Teile spülmaschinengeeignet.

Fazit
Ich kann die „Flotte Lotte“ von Gefu uneingeschränkt empfehlen. Sie ist leicht verständlich im Aufbau, gut verarbeitet, einfach in der Nutzung und leicht zu reinigen. Was will man mehr? :-)

Kaufen kann man die „Flotte Lotte“ übrigens unter anderem direkt bei Gefu, nämlich hier!

Gefu Pastamaschine Pasta Perfetta Brillante


✪✪✪✪✪
Selbstgemachte Pasta ganz einfach und sooo lecker!
03.06.14 Heute war meine Freundin zu Besuch und wir haben uns ans Testen gewagt. Es sollten Bandnudeln mit getrockneten Tomaten-Stückchen werden. Das Rezept haben wir der Anleitung entnommen. Es besteht aus Eiern, Hartweizengries, 405er Mehl, Öl, Salz und Wasser und natürlich getrockneten Tomaten. Wir haben uns bis auf wenige Gramm an die Mengenangaben gehalten, fanden den Teig aber auch nach der halben Stunde im Kühlschrank noch zu klebrig und musste beim Walzen noch eine Menge Mehl zugeben.

Das Vorbereiten der Pastamaschine ist recht einfach, da sie zusammengebaut ankommt. Man muss sie nur noch mit der Klemme am Tisch oder der Arbeitsplatte befestigen und die Kurbel an der Walze, die man nutzen möchte (Plattwalze oder Schneidewalze) befestigen.
Da Befestigen an der Arbeitsplatte war dann aber doch etwas kniffelig, da man unten drunter Platz zum Schrauben braucht und dafür der Abstand zu den Unterständen zu gering war. Wir konnten sie deshalb nur locker befestigen und mussten sie dafür manches mal festhalten. Das nächste Mal nehmen wir deshalb den Tisch!

Zuerst haben wir versucht den kompletten Teig zu walzen. Wir haben aber recht schnell gemerkt, dass man den besser in 6-8 Stücke aufteilt. Erst walzt man den Teig durch die linke Walze auf Stufe 1, klappt den entstandenen Teigfladen dann immer wieder zusammen und walzt in wieder durch. Wenn die Konsistenz gleichmäßig geworden ist, kann man die Stufe am Wählrad nach und nach erhöhen (jetzt nicht mehr zusammenklappen nach dem Walzen), wodurch man die Dicke des Teigfladens verringert. Man hört dann auf, wenn die gewünschte Dicke erreicht ist (bei uns Stufe 5). Immer wenn der Teig zu klebrig wird, streicht man übrigens Mehl auf diesen. Auch zwischen den Walzvorgängen.

Nun steckt man die Kurbel auf die gewünschte Schneidewalze auf der rechten Seite des Geräts auf und leiert den dünnen Teigfladen da durch. Dabei wird dieser in die gewählte Nudelform geschnitten. Danach kann man die Nudeln schon zum Trocknen aufhängen. Am besten schön getrennt, da sie sonst gerne aneinander festkleben. Das löst sich dann teilweise beim Kochen aber auch wieder. Nun muss das Ganze mindestens eine Stunde trockenen – es schmeckt (für Ungeduldige) aber auch schon nach einer halben Stunde! ;-)

Anfangs kam uns der Aufwand für ein paar Nudeln enorm vor. Aber schon beim dritten Durchgang, waren wir im “Flow” und es ging total einfach! Das waren also sicher nicht die letzten selbstgemachten Nudeln! :-)

Das Gerät darf übrigens nicht mit Wasser gereinigt werden. Wenn der Teig aber trocken ist, lässt er sich ganz gut mit einem Pinsel / einer Bürste entfernen. Und beim nächsten Pasta-machen, soll man zu Beginn einen kleinen Teil des Teigs zur Reinigung durchs Gerät jagen, der es somit reinigt. Dieser wird dann natürlich entsorgt!

Fazit
Einmal verstanden ist die Maschine einfach zu bedienen. Ein paar Bilder mehr könnten der Anleitung aber nicht schaden. ;-) Das beiliegende Rezept ist, da sehr einfach, perfekt für den Einstieg geeignet, ist aber sehr eilastig und das schmeckt man auch. Ich kann die Pastamaschine empfehlen und werde sicher noch öfter Pasta selbst herstellen – auch mit Rezeptvariationen! Vielen Dank Gefu für dieses schöne Gerät! :-)

Gefu Spiralfix – für Gemüse-Spiralen

✪✪✪✪
Guter Küchenhelfer für kreatives Kochen

Jubidu, mein neues kostenfreies Testprodukt der Firma Gefu ist da: der Spiralfix ! :-) Mit diesem kann man aus allem möglichen Gemüsesorten Spaghettis herstellen.

Als ich die Packung öffnete, war ich erstmal erstaunt, wie groß das Gerät doch ist (wo verstauen wir das denn?), auch wenn die Produktbilder mich schon vorgewarnt hatten. Aber da man ja auch größere Gemüsesorten einsetzen will, geht an einer gewissen Größe halt kein Weg vorbei.

Das Gerät setzt sich zusammen aus der Schneideschale mit Deckel und Kurbel und einer Sammelschale, welche man unten an das Gerät ranschrauben kann. Abgeschraubt liegt für diese sogar noch ein Deckel bei, sodass man Reste aufbewahren kann. Die Verarbeitung aller Teile meines Modells ist astrein! Und nach dem – einfachen – Zusammensetzen wirkt der Spiralfix auch sehr stabil! So wünscht man sich das! :-)

Wie ich nun mal so bin, wollte ich den Spiralfix dann auch gleich ausprobieren. Und das natürlich ohne die Bedienungsanleitung zu lesen. Das war ein Fehler! ;-) Ich legte den Apfel nämlich prompt falsch ein. Das Ergebnis war dementsprechend nicht so wirklich der Hit. Lauter kleine verkrotzte Apfelstreifen. Also führte ich mir doch mal die Bedienungsanleitung zu Gemüte und lernte, wie es richtig geht. Mein zweiter Versuch (Schnittyp II – mittlere Julienne) war dann ein voller Erfolg – aus meiner Gurke wurden dünne Gurke-Spiralen (siehe Bild). Perfekt für einen Gurkensalat, finde ich.

Die Bedienung ist nämlich, wenn man sie einmal verstanden hat, denkbar einfach. Man legt das Gemüse mit einer möglichst glatten Schnittkante ganz mittig in den Schnittbehälter ein, zieht die Kurbel nach oben (da sonst der Halter das Zuklappen blockiert), klappt den Deckel runter, drückt die Kurbel nach unten, sodass der Halter fest auf dem Gemüsestück aufliegt und fängt, nachdem man den gewünschten Schnitttyp gewählt hat, an, im Uhrzeigersinn zu kurbeln.

Dass die Gemüsestücke maximal 8cm hoch sein dürfen, damit sie in den Spiralfix passen, empfinde ich als ausreichend. Mein Stück Gurke war ein ganzes Stück kürzer und die Spiralen waren dennoch sehr lang – mehr brauche ich nicht!

Am besten funktioniert das Ganze übrigens mit Gemüsestücken, die eine runde Schnittkante haben, mit der man sie in das Gerät einlegen kann. Wenn das Gemüsestück außen ungleichmäßig ist, kann nämlich aus der äußeren Kante keine zusammenhängende Spirale geschnitten werden.

Der Sammelbehälter kann, aber muss nicht bei der Benutzung am Gerät sein. Man kann auch direkt in eine Schüssel oder einen Topf arbeiten.

Die Reinigung ist simpel, da an der Oberfläche wenig haften bleibt. Bei mir hat es gereicht, alles mit warmen Wasser abzuspülen. Wer gar keine Arbeit haben möchte, kann aber auch alle (!) Teile bei bis 65°C im Geschirrspüler reinigen.

Und wenn die Klingen einmal stumpf werden sollte, kann man diese sogar austauschen und muss nicht gleich das ganze Gerät ersetzen. :-)

Der Spiralfix ist eine weitere Komponente für eine Küche, in der kreativ gekocht wird!

Krups Eismaschine Venise G VS2 41

✪✪✪✪✪
2014-05-04 19.03.43Stressfrei Eis herstellen
Da ich zukünftig gerne richtig cremiges Eis selbst daheim machen möchte, habe ich mich dazu entschieden, mir eine Eismaschine anzuschaffen. Ohne Maschine ist mir das auf Dauer einfach zu zeitraubend und die Ergebnisse sind auch nicht wirklich cremig.

Durch meine Online-Recherche fand ich heraus, dass, wenn man ein „günstiges“ Modell ohne Kompressor wünscht, eigentlich nur dieses hier wirklich in Frage kommt. Andere haben wohl oft das Problem, dass der Gefrierbehälter nicht kalt genug wird oder eine falsche Form hat, um Eis zuverlässig zu frieren. Da ich keine Lust hatte, auch mit einer Eismaschine mittelmäßiges Eis herzustellen, entschied ich mich deshalb gleich für dieses Modell (meines Wissens auch Testsieger).

Mit Hilfe meines neuen Ben & Jerrys Eiscremebuchs machte ich mich dann auch, nachdem der Eisbehälter 24 Stunden im Gefrierfach vorgekühlt wurde, umgehend ans Werk. Das erste Eis wurde ein Bananen-Eis nach Rezept + Lion-Schokoriegelstücke.

Und ich muss sagen, ich war und bin begeistert!!! Ich hätte nicht gedacht, dass es SOOO einen Unterschied macht, dass das Eis in dieser Maschine schneller gefroren und dabei durchgehend gerührt wird. Das Eis ist wesentlich cremiger und gefriert nicht so hart, wie das Eis, welches ich bisher ohne Maschine selbst gemacht habe (obwohl ich 7 Stunden !!! alle 20 bis 30 Minuten gerührt habe).

Das Gerät ist übrigens, wenn man es einmal nach Anleitung gemacht und verstanden hat, sehr einfach zusammenzusetzen. Bei korrekter Nutzung bleibt der Motorblock auch komplett sauber. Die restlichen Teile lassen sich einfach im Spülbecken abwaschen. Es gibt keine blöden Kanten in denen sich etwas festsetzt.

Wichtig
Der Kühlbehälter muss bei -18°C vorgefroren werden. Das geht nur mit 4*Gefrierfächern. Ansonsten kann er das Eis nicht komplett gefrieren!

Tipp
Inzwischen haben wir noch ein Waldfrucht-Eis gemacht und haben gelernt, dass man die Maschine erst komplett zusammensetzen und anschalten MUSS, bevor man die Flüssigkeit einfüllt. Ansonsten kann der Rührer der Maschine sich nicht mehr bewegen, da schon zuviel Eis an den Wänden und am Boden festgefroren ist. ;-)

Tipp Ben & Jerrys Eis
Die Grundrezepte sind für ca. 1000ml Eis. Sobald man noch die Zusätze der Sorten zufügt, ist man über 1000ml. Diese Maschine ist aber nur für 1000ml geeignet, da sonst das Eis nicht richtig gefrieren kann und es beim Gefrieren über den Rand läuft. Man sollte also lieber nur die Hälfte machen.

Fazit
Ich bin auf jeden Fall begeistert von dem Gerät und kann es jedem empfehlen, der cremiges Eis, wie aus der Diele, auch zuhause machen möchte! Wir haben zum Glück ein großes Gefrierfach und können den Behälter deshalb immer kühl stellen – sodass das Gerät jederzeit einsatzbereit ist. :-)

Bosch MES3000 Entsafter

✪✪✪✪✪
Einfache Reinigung, gute Ergebnisse
Durch Zufall bin ich vor Kurzem zeitgleich in den Besitz von folgenden zwei Entsaftern gekommen.

Bosch MES3000 Entsafter
Gastroback Design Juicer Pro 40126

Hier ein Vergleich der beiden Geräte mit Ihren Vor- und Nachteilen:

Das Design des Bosch-Geräts gefällt mir besser. Auch wenn die beiden Geräte größentechnisch sehr ähnlich sind, wirkt der Bosch durch sein Design wesentlich zierlicher und eleganter. Der Gatroback ist dennoch relativ schick und wirkt sehr stabil!

Die Verarbeitung ist bei beiden Geräten tadellos. Allerdings gefällt mir die Klippfunktion zur Befestigung des Deckels durch die zwei länglichen Metallbügel beim Boschgerät besser, da diese sich ganz leicht befestigen und lösen lassen und den Deckel dennoch bombenfest halten. Beim Gastroback hat man Angst, wenn man den großen Bügel über den Deckel zieht, dass man diesen durch den extremen Druck zerstören könnte. Man braucht auf jeden Fall viel Kraft. Danach hält es aber ebenso bombenfest.

Das Zusammenbauen des Boschgeräts finde ich intuitiver – besonders das Einstecken des Siebs funktioniert immer auf Anhieb, beim Gastroback muss man die richtige Position finden. Beide sind aber innerhalb kürzester Zeit zusammengesteckt.

Die Entsaftungsleistung ist bei beiden ausgezeichnet. Man hat innerhalb von ein paar Minuten (inkl allem – auch schneiden oder schälen) einen Liter Saft produziert. Bei mir brauchte der Bosch auch keine Ruhepause. :-) Der Gastroback erzeugt aber subjektiv empfunden mehr trüben Schaum auf dem Getränk – das kann aber auch am Obst gelegen haben.

Der Tresterbehälter ist bei beiden sehr groß, aber es landen bei beiden fast alle Reste im Deckel (durch die Schleuderkraft). Bei einem Liter Saft ist nicht mal ein Zehntel des Tresterbehälters gefüllt, aber man kann kaum noch durch die durchsichtigen Deckel schauen, weil diese komplett zu mit Stückchen sind.

Die Reinigung ist bei beiden recht einfach. Zuerst muss man alles auseinander nehmen. Das dauert nur wenige Sekunden. Dann muss man die Raspelstücke (Matschepampe) aus Deckel und Tresterbehälter holen – am einfachsten geht das mit der Hand. Die Raspel kann man optional auch noch weiterverwenden oder wegschmeißen. Das Sieb sollte bei beiden mit der beiliegenden Bürste bzw einer Spülbürste gereinigt werden, da die Spülmaschine es nicht schafft die Fasern zu lösen. Beim Gastroback dauert das etwas länger – das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass das Sieb feiner und weicher ist. Bei beiden Geräte sind sowohl die abnehmbaren Kunststoffteile – außer der Stempel – wie auch die Siebe spülmaschinengeeignet. Ich habe das beim Bosch getestet (bis 50°C) und es hat sich nichts verformt.

Beide Geräte sind meiner Meinung nach empfehlenswert. Verbesserungswürdig wäre die Aufnahme der Reste im Tresterbehälter und die Beschränkung der Einführung des Stempels. Ein bisschen besser hat mir auf jeden Fall am Ende der Bosch-Entsafter gefallen, weshalb ich diesen auch behalten werde.

Cloer 4951 Wasserkocher Touch

✪✪✪✪
Auf der Suche nach dem perfekten Wasserkocher, bin ich auf dieses Modell gestoßen, welches wirklich all meine Anforderungen erfüllt und zusätzlich auch noch eine coole Touchfunktion besitzt. Hier in Kurzversion meine PROs und CONs:

PROs
Der Innenraum ist aus Edelstahl – dadurch hat man keine unangenehmen Plastikausdünstungen im Wasser.
Er hat eine klar ablesbare Füllmengenanzeige und fasst bis zu 1,7 Liter.
Der Ausguss ermöglicht ein präzises Ausgießen.
Man kann die Wassertemperatur in 10°C-Schritten von 40 – 100°C vorwählen. Das ist z.B. perfekt, wenn man Milch oder Brei für ein Baby anrühren möchte (natürlich mit vorher abgekochtem Wasser). Andere Wasserkocher sind meist nur für Teetrinker konzipiert (ab 80°C)
Er kann das Wasser über einen gewissen Zeitraum in der vordefinierten Temperatur warmhalten.
Die Touchfunktion ist zwar nicht unbedingt nötig, sieht aber sehr schick aus und funktioniert einwandfrei.
Die Deckelöffnung ist groß genug, um den Wasserkocher problemlos von innen reinigen zu können.

CONs
Der Wasserkocher wird außen recht heiß – da hätte ich mir eine etwas bessere Isolierung gewünscht. Allerdings ist das bei allen Wasserkochern, die ich bisher hatte, so!
Bei strahlendem Sonnenschein (er steht bei uns am Fenster) kann man die Beleuchtung des Touchfelds nur schwer vom unbeleuchtetem Teil unterscheiden.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem Wasserkocher und würde ihn mir immer wieder anschaffen!