Gefu Pastamaschine Pasta Perfetta Brillante


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Selbstgemachte Pasta ganz einfach und sooo lecker!
03.06.14 Heute war meine Freundin zu Besuch und wir haben uns ans Testen gewagt. Es sollten Bandnudeln mit getrockneten Tomaten-Stückchen werden. Das Rezept haben wir der Anleitung entnommen. Es besteht aus Eiern, Hartweizengries, 405er Mehl, Öl, Salz und Wasser und natürlich getrockneten Tomaten. Wir haben uns bis auf wenige Gramm an die Mengenangaben gehalten, fanden den Teig aber auch nach der halben Stunde im Kühlschrank noch zu klebrig und musste beim Walzen noch eine Menge Mehl zugeben.

Das Vorbereiten der Pastamaschine ist recht einfach, da sie zusammengebaut ankommt. Man muss sie nur noch mit der Klemme am Tisch oder der Arbeitsplatte befestigen und die Kurbel an der Walze, die man nutzen möchte (Plattwalze oder Schneidewalze) befestigen.
Da Befestigen an der Arbeitsplatte war dann aber doch etwas kniffelig, da man unten drunter Platz zum Schrauben braucht und dafür der Abstand zu den Unterständen zu gering war. Wir konnten sie deshalb nur locker befestigen und mussten sie dafür manches mal festhalten. Das nächste Mal nehmen wir deshalb den Tisch!

Zuerst haben wir versucht den kompletten Teig zu walzen. Wir haben aber recht schnell gemerkt, dass man den besser in 6-8 Stücke aufteilt. Erst walzt man den Teig durch die linke Walze auf Stufe 1, klappt den entstandenen Teigfladen dann immer wieder zusammen und walzt in wieder durch. Wenn die Konsistenz gleichmäßig geworden ist, kann man die Stufe am Wählrad nach und nach erhöhen (jetzt nicht mehr zusammenklappen nach dem Walzen), wodurch man die Dicke des Teigfladens verringert. Man hört dann auf, wenn die gewünschte Dicke erreicht ist (bei uns Stufe 5). Immer wenn der Teig zu klebrig wird, streicht man übrigens Mehl auf diesen. Auch zwischen den Walzvorgängen.

Nun steckt man die Kurbel auf die gewünschte Schneidewalze auf der rechten Seite des Geräts auf und leiert den dünnen Teigfladen da durch. Dabei wird dieser in die gewählte Nudelform geschnitten. Danach kann man die Nudeln schon zum Trocknen aufhängen. Am besten schön getrennt, da sie sonst gerne aneinander festkleben. Das löst sich dann teilweise beim Kochen aber auch wieder. Nun muss das Ganze mindestens eine Stunde trockenen – es schmeckt (für Ungeduldige) aber auch schon nach einer halben Stunde! ;-)

Anfangs kam uns der Aufwand für ein paar Nudeln enorm vor. Aber schon beim dritten Durchgang, waren wir im “Flow” und es ging total einfach! Das waren also sicher nicht die letzten selbstgemachten Nudeln! :-)

Das Gerät darf übrigens nicht mit Wasser gereinigt werden. Wenn der Teig aber trocken ist, lässt er sich ganz gut mit einem Pinsel / einer Bürste entfernen. Und beim nächsten Pasta-machen, soll man zu Beginn einen kleinen Teil des Teigs zur Reinigung durchs Gerät jagen, der es somit reinigt. Dieser wird dann natürlich entsorgt!

Fazit
Einmal verstanden ist die Maschine einfach zu bedienen. Ein paar Bilder mehr könnten der Anleitung aber nicht schaden. ;-) Das beiliegende Rezept ist, da sehr einfach, perfekt für den Einstieg geeignet, ist aber sehr eilastig und das schmeckt man auch. Ich kann die Pastamaschine empfehlen und werde sicher noch öfter Pasta selbst herstellen – auch mit Rezeptvariationen! Vielen Dank Gefu für dieses schöne Gerät! :-)

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